So nutzt du HubSpot-Inbound Marketing Kampagnen zur Leadgenerierung

HubSpot ist ein mächtiges Tool zum Inbound Marketing. Richtig eingesetzt ist es sehr effektiv zur Leadgenerierung und Kundengewinnung. Die vielfältigen Funktionen der Software können Nutzern jedoch den Einstieg damit erschweren. Wir erleichtern dir den Start mit HubSpot und zeigen, dass es zwar umfangreich, aber kein Hexenwerk ist. Erfahre hier, welche Punkte wichtig sind, um die Software erfolgreich zur Leadgenerierung zu nutzen.

HubSpot: Die All-in-One-Plattform für Inbound Marketing Kampagnen

HubSpot ist eine Allround-Lösung für Inbound Marketing. Es basiert auf einem kostenlosen CRM und bietet eine umfangreiche Marketing Automation Software, mit der sich Marketingmaßnahmen und Workflows optimieren, automatisieren und messen lassen. Die Plattform stellt alle erforderlichen Features bereit, um Interesse für ein Unternehmen zu wecken, Leads zu generieren und sie anschließend durch einen optimalen Service langfristig zu binden. Dabei ist wichtig, dass sich HubSpot nicht nur an die Marketingabteilung eines Unternehmens richtet, sondern zusätzlich an Vertrieb und Kundenservice.

Inbound Marketing Kampagnen vs. Outbound Marketing Kampagnen

Bei Kampagnen mit HubSpot handelt es sich immer um sogenannte Inbound Marketing Kampagnen. Im Gegensatz zum oft als aggressiv empfundenen Outbound-Marketing mit Maßnahmen wie Kaltakquise, Printanzeigen oder Massen-E-Mails, ist es eher zurückhaltend. Es stellt den User in den Mittelpunkt und bietet ihm hilfreiche Inhalte (z.B. E-Books, Whitepaper oder Checklisten), um ihn anzuziehen und neugierig auf mehr zu machen. Auch in unserem Beispiel handelt es sich um eine Inbound Marketing Kampagne, bei der attraktive, herunterladbare Inhalte im Fokus stehen.

Vorbereitung ist alles: Die Kampagnen-Planung

Damit deine Kampagne erfolgreich wird, sollte die Vorbereitung in der Planungsphase die folgenden Punkte enthalten:

  • Ziele
  • Content-Strategie
  • Content-Elemente
  • Landing Page

Definiere die Kampagnen-Ziele

Setze dir Ziele, an denen du den Erfolg deiner Kampagne festmachen kannst. Diese sollten nicht nur realistisch, sondern auch messbar sein. Ein mögliches Ziel ist die Generierung einer bestimmten Anzahl qualifizierter Leads. Wie viele davon eingelaufen sind, lässt sich über das Marketing Performance Dashboard von HubSpot herausfinden. Und auch andere Informationen zur Website-Performance – wie etwa zu Sitzungen oder Top Personas – kannst du über das Dashboard ermitteln.

Sorge für die richtige Content Strategie

Das Content Strategy Tool von HubSpot bietet dir die Möglichkeit, die Inhalte deiner Kampagne zu planen. Du kannst damit beispielsweise das Suchvolumen deines Themas ermitteln und dadurch herausfinden, auf welche Keywords du setzen solltest. Du kannst deine Inhalte außerdem in so genannten Themenclustern organisieren. Im Gegensatz zu einzelnen, unabhängigen Beiträgen erhältst du so eine viel größere Menge an Suchverkehr über einen wachsenden Pool an relevanten Keywords.

Content-Planung mit dem HubSpot Content Strategy Tool

Der Content: Erstelle einen Leadmagneten

Relevanter und informativer Content, der den Nutzern einen Mehrwert bietet, ist für jede Inbound Marketing-Kampagne zentral. Bei dem sogenannten „Leadmagneten“ kann es sich etwa um ein E-Book oder Whitepaper handeln, aber auch Inhalte wie Videos, Infografiken oder Präsentationen können eingesetzt werden. Den Content bekommt der Nutzer im Austausch für seine Daten, also etwa Vorname, Name und E-Mail-Adresse. Versetze dich dabei in die Lage des Users: Hinterlässt er seine Daten und bekommt dafür keine angemessene Gegenleistung, ist es unwahrscheinlich, dass er im Anschluss zum Kunden wird.

Weitere Content-Elemente

Zu dem herunterladbaren Content als Herzstück deiner Inbound Marketing Kampagne gehören natürlich weitere Bestandteile, mit denen du Aufmerksamkeit auf dein Angebot lenkst. Das können Social Media Posts, ein oder mehrere Blogbeiträge oder auch ein Hinweis im Newsletter sein. Plane zur Erstellung der Beiträge ausreichend Zeit ein, um sicherzustellen, dass beim Launch der Kampagne alles fehlerfrei funktioniert. HubSpot bietet dafür unter anderem ein Social Publishing Tool, Möglichkeiten zum E-Mail-Marketing sowie zum Blogging.

Die Landingpage

Für jedes hochwertige Content-Angebot sollte auch eine Landingpage inklusive Download-Formular erstellt werden. Sie zielt darauf ab, anonyme Besucher in Leads zu verwandeln und Informationen über potenzielle Kunden zu sammeln. Deshalb sollte sie keine Elemente enthalten, die den Nutzer davon ablenken könnten. Wichtige Inhalte sollten außerdem möglichst nicht über den scrollbaren Bereich hinaus gehen, damit Besucher nicht erst weiter unten danach suchen müssen.

HubSpot Landingpage mit Download-Formular

Beispiel für eine Landingpage mit Download-Formular

Entscheidend ist dabei das Formular, worüber die Nutzer dein Content-Angebot herunterladen können. Als Faustregel, wie viele Informationen darin abgefragt werden können, gilt: Je umfangreicher und wertvoller das Angebot, desto mehr Fragen kannst du im Formular stellen. Wenn du die Landingpage inklusive Formulars über das HubSpot-Tool erstellt hast, laufen die Kundendaten daraus bei HubSpot ein und ermöglichen wertvolle Erkenntnisse zur genaueren Auswertung der Leads und zur Performance der Seiten. Auch eine Segmentierung der Leads in unterschiedliche Listen ist damit möglich, um sie anschließend zielgerichtet ansprechen zu können.

Vom Lead zum Kunden: So nutzt du  HubSpot-Workflows

Theoretisch bist du jetzt am Ziel: Der User hat dein Download-Formular ausgefüllt und du hast somit erfolgreich einen neuen Lead generiert. Hier sind die Möglichkeiten, die HubSpot bietet, jedoch noch längst nicht ausgeschöpft. Um aus dem vielversprechenden Lead einen Kunden zu machen, bietet die Software die Möglichkeit zur Automatisierung mithilfe von Workflows.

Dabei kannst du eine automatische Abfolge von Aktionen festlegen, die durch das Verhalten oder die Kontaktinformationen einer Person ausgelöst werden und zu einem bestimmten Ziel führen sollen. Ein solches Ziel kann zum Beispiel das Ausfüllen eines Fragebogens sein. Auf dem Weg dorthin erhält der Nutzer etwa verschiedene Mails mit Angeboten, die ihn zu weiteren Handlungen animieren, falls er inaktiv ist – immer auf das jeweilige Stadium seiner Buyer‘s Journey (bzw. Customer Journey) ausgerichtet.

Die verschiedenen Phasen der Buyer's Journey

Dem Nutzer bietest du somit einen Mehrwert, indem du ihn zum passenden Zeitpunkt am richtigen Ort abholst. Und auch für interne Prozesse bieten Workflows Optimierungs-Potenzial: Durch die damit verbundene Automatisierung werden Mitarbeitern Routine-Aufgaben abgenommen und sie können somit wertvolle Zeit einsparen.

Fazit:

Die All-in-one Marketing-Software von HubSpot ist ein effektives Tool zur Planung, Durchführung und Auswertung von Inbound Marketing Kampagnen. Dabei bietet sie viele Funktionen, die du für eine erfolgreiche Kampagne möglichst alle ausschöpfen solltest. Du brauchst dabei noch Unterstützung? Wende dich an uns. Unsere Digital Marketing-Experten können dich in allen Belangen rund um deine HubSpot-Kampagne unterstützen.

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