Die digitale Transformation im Jahr 2019: Das ist jetzt zu tun

Der Begriff digitale Transformation ist längst kein Buzzword mehr, doch was genau damit gemeint ist, ändert sich ständig. Unablässig kommen neue Technologien und Arbeitsweisen hinzu und bei Unternehmen entstehen immer neue Fragezeichen, wie sie den Umbruch am besten meistern. Eins steht jedoch fest: Der digitale Wandel ist längst keine Zukunftsmusik mehr und muss aktiv angegangen werden. In diesem Blogpost bieten wir Ihnen Orientierung auf dem Weg der Transformation sowie eine Übersicht über das Vorgehen und die Tools, die dabei unabdingbar sind.

Digitale Transformation läuft noch schleppend

Digitale Transformation – was ist das eigentlich? Das Online-Magazin Gründerszene wagt eine Definition des vielschichtigen Begriffs und spricht dabei unter anderem von einem „fortlaufenden, in digitalen Technologien begründeten Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft und besonders auch Unternehmen betrifft.“ Die damit verbundenen digitalen Technologien wie Smartphones, Laptops oder soziale Netzwerke seien aus unserem Alltag mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Der digitale Wandel macht dabei vor so gut wie keiner Branche halt.

Ergebnisse des Dell Digital Transformation Index

Trotz dieser Allgegenwärtigkeit hapert es bei vielen Unternehmen noch in punkto digitaler Transformation. Im kürzlich veröffentlichten Digital Transformation Index von Dell werden nur 5% der Unternehmen weltweit als Digital Leader eingestuft. Mehr als die Hälfte der in der Studie befragten Teilnehmer fürchten zudem, dass sie in den nächsten Jahren Schwierigkeiten haben werden, die sich ändernden Kundenanforderungen zu erfüllen. Um hier den Anschluss zu behalten, gilt es, den Prozess der digitalen Transformation anzustoßen und voranzutreiben. Wir kennen die damit verbundenen Herausforderungen und begleiten Sie auf Ihrem Weg.

Mit Digital Leadership auf neue Herausforderungen reagieren

Wie wird Ihr Unternehmen fit für die digitale Transformation? Der Wandel erfordert ein Umdenken und wird erst dann möglich, wenn das Management Veränderungen aktiv umsetzt und klare Ziele setzt. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff Digital Leadership geprägt. Der damit verbundene Führungsstil wird als unerlässlich für die Herausforderungen der Zukunft angesehen, wenn Unternehmen sich am Markt behaupten wollen. Dabei werden digitale Tools eingesetzt, um die Digitalisierung auf allen Ebenen zu nutzen. Der Digital Leader begleitet, organisiert, delegiert und managt den Transformationsprozess.

Digital Leadership: Mehr als nur ein Führungsstil

Zum Digital Leadership-Prinzip gehört jedoch nicht nur der Führungsstil, sondern auch bestimmte Arbeitsweisen. An die Stelle von starren Abläufen rückt ein agiles Vorgehen, bei dem flexibel auf Änderungen im Projektablauf reagiert werden kann. Hierbei ist natürlich auch entscheidend, die Mitarbeiter entsprechend zu befähigen und sie aktiv in den Wandlungsprozess einzubeziehen. Änderungen im Unternehmen sollten vorgestellt und der Nutzen neuer Technologien vermittelt werden. So erreichen Sie, dass Ihre Mitarbeiter die Transformation mittragen.

Der Kunde ist König!

Ein weiterer Schwerpunkt des Digital Leadership-Prinzips ist eine starke Fokussierung auf den Kunden. Nutzer sind heute vernetzt, sie agieren überregional und tauschen sich zu Produkten aus. Ihre Meinungsbildung findet im Internet statt und entscheidet darüber, ob sie sich für ein Produkt oder eine Dienstleistung begeistern oder nicht.

Wie lässt sich der Kundennutzen in den Mittelpunkt des Unternehmens stellen? Hierfür bieten sich Techniken wie Design Thinking an. Dabei wird versucht, sich in den Anwender hineinzuversetzen und aus seiner Sicht Lösungen zu finden. Methoden wie zum Beispiel Inbound-Marketing dienen außerdem dazu, das Interesse der User durch passgenaue Inhalte zu wecken, ihnen zu helfen sowie mit ihnen zu interagieren und sie nachhaltig zu begeistern.

Datenschätze richtig nutzen

Welche Rolle spielen Daten? Allgemein stehen bei der Digitalisierung nahezu aller Unternehmen Datenerfassung und Datenauswertung im Zentrum. Sie liefern nicht nur Erkenntnisse zum Kundenverhalten, sondern auch zu internen Prozesse und helfen somit, Produkte zu verbessern. Wie wertvoll diese Daten sind, ist vielen Unternehmen noch gar nicht bewusst und es mangelt ihnen an der entsprechenden Software, um sie auszuwerten. Eine Strategie zur digitalen Transformation sollte eine klare Aussage zur Daten-Strategie jedoch unbedingt enthalten.

Auf welche Software sollten Sie zum Management von Daten nutzen? Für Kundendaten eignet sich ein CRM (Customer-Relationship-Management)-System, wie etwa Salesforce. Unter anderem erleichtert es das Vertriebsmanagement, liefert nützliche Erkenntnisse und vereinfacht die Teamkommunikation. Eine mögliche Software, um Produktdaten zielgruppen- und kanalspezifisch aufzubereiten, ist ein sogenanntes PIM (Product Information Management System). Damit können Sie all Ihre Produktinformationen verwalten und pflegen. Diese können somit in verschiedenen Ausgabemedien, Vertriebskanälen und an unterschiedlichen Standorten genutzt werden.

So profitieren Sie von der digitalen Transformation

Wo liegen die Chancen der digitalen Transformation für Ihr Unternehmen? Der Begriff geht häufig mit Ängsten in Bezug auf wegfallende Arbeitsplätze einher. Die positiven Aspekte, die damit ebenfalls verbunden sind, werden jedoch oftmals nicht wahrgenommen. Dabei bringt der digitale Wandel viele Möglichkeiten mit sich, Mitarbeitern etwa mühsame und eintönige Aufgaben abzunehmen, sodass sie stattdessen sinnvollere und kreativere Tätigkeiten ausführen können.

Ein Mittel dafür ist beispielsweise der Digital Workplace. Er bietet nicht nur Social Collaboration Tools zum Austausch innerhalb von Interessengruppen, sondern ist auch der Ort im Unternehmen, an dem internes Wissen und Ansprechpartner gesammelt werden. Somit können langwierige Suchen vermieden und das Mail-Volumen drastisch verringert werden. Hinzu kommt Software wie die unseres Kunden Another Monday, die Büroangestellten einfache und für sie eintönige Tätigkeiten abnimmt. Bei all den Herausforderungen, die die digitale Transformation zweifelsohne mit sich bringt, sollten also auch die vielen Vorteile, die sie bietet, genutzt werden.

Das leisten wir für unsere Kunden

Als Leadagentur für die digitale Transformation begleiten wir viele Kunden auf ihrem Weg der Digitalisierung. Für SIMONSWERK Bandtechnik haben wir etwa eine Corporate Website inklusive eines umfangreichen, mehrsprachigen Produktselektors realisiert. Durch verschiedene Kategorien und Selektionsmöglichkeiten können User hier mit wenigen Klicks das für sie passende Produkt entdecken. Gleichzeitig wird die Vielfalt der Produktpalette abgebildet. Der Nutzer und sein Kundenerlebnis stehen hier im Vordergrund.

Auch unseren Kunden BPW unterstützen wir an verschiedenen Fronten der digitalen Transformation. So realisierten wir für den Automobilzulieferer unter anderem den Website-Relaunch und eine Driver App. Geplant sind außerdem ein Digital Workplace sowie ein CRM. Mit all diesen Maßnahmen machen wir BPW digitaler und wettbewerbsfähiger.

Fazit:

Die digitale Transformation macht vor nahezu keiner Branche halt und für Unternehmen ist es an der Zeit, die damit einhergehenden Herausforderungen anzugehen. Gleichzeitig können sie aber auch die Chancen, die damit verbunden sind, ergreifen und beispielsweise den Arbeitsalltag ihrer Mitarbeiter angenehmer und effektiver gestalten. Wir sind dabei der starke Partner an Ihrer Seite und unterstützen Sie in allen Belangen. Kontaktieren Sie uns jetzt für eine kostenfreie Erstberatung.

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